Geschichte 1
Als der Winter das Lachen hörte
Vor vielen hundert Jahren freuten sich die Menschen auf ein großes Fest, bevor die Fastenzeit begann. Sie aßen gemeinsam, sangen und machten richtig viel Lärm. Der graue Winter staunte: Überall klapperte, trommelte und lachte es!
Daraus wuchs mit der Zeit der Fastelovend, den wir heute kennen. Jede Gegend hat ihre eigenen Bräuche. Bei uns am Gillbach gehören Musik, Sitzungen, Tanz und der große Karnevalszug dazu.
Geschichte 2
Der Tag, an dem alle gleich waren
Ein Bäcker zog eine Krone an, die Bürgermeisterin setzte eine rote Nase auf und ein schüchternes Kind wurde zum mutigen Löwen. Plötzlich war es gar nicht mehr wichtig, wer im Alltag welche Aufgabe hatte.
Das ist eine schöne Bedeutung des Karnevals: Gemeinsam lachen, Unterschiede vergessen und niemanden ausschließen. Für ein paar fröhliche Tage darf die Welt ein bisschen auf dem Kopf stehen.
Geschichte 3
Das Kostüm mit der Superkraft
Mia wusste nicht, als was sie sich verkleiden sollte. „Das schönste Kostüm muss gar nicht teuer sein“, sagte ihre Oma. Gemeinsam bastelten sie aus Pappe, Stoffresten und viel Fantasie einen bunten Schmetterling.
Als Mia das Kostüm anzog, wurde sie plötzlich ganz mutig. Genau darum macht Verkleiden so viel Spaß: Du kannst ausprobieren, wer du sein möchtest – Prinz, Prinzessin, Tier, Zauberwesen oder einfach eine ganz eigene Idee.
Geschichte 4
Zwei Kinder und ein ganzer Saal
Hinter dem Vorhang kribbelten die Knie. Dann erklang Musik und das Kinderprinzenpaar betrat die Bühne. Gemeinsam sprachen die beiden ihren Prinzenpaarspruch – und der ganze Saal jubelte.
Ein Kinderprinzenpaar besucht befreundete Vereine, Kindergärten und Schulen. Der Höhepunkt ist der Kappessonntagszug: vom Prinzenpaarwagen winken, Kamelle werfen und überall glückliche Gesichter sehen.